Energie 4.0 – Ressourcen sparen, Effizienz erhöhen


Klimaschutz steht mehr denn je im Mittelpunkt der Diskussion um zukunftsorientiertes Handeln. Intelligenter, effektiver, nachhaltiger soll die Energiewirtschaft der Zukunft sein – und gleichzeitig zuverlässig und sicher funktionieren. Im Zuge der Energiewende kommt Informationstechnologie eine Schlüsselfunktion zu. Die IT-Unternehmen in Mitteldeutschland besitzen vielfältige Kompetenzen zum effizienten Umgang mit Energieressourcen. Sie bieten IT-Lösungen, IT-Dienstleistungen und IT-Komponenten zum nachhaltigen Wirtschaften für Industrie, gewerbliche und private Energieverbraucher an.

Energie und IT – was ist was?


Der Begriff Energie 4.0 bezeichnet den Wandel in der Energiewirtschaft in „eine neue, wettbewerbsintensive, kleinteilige, nachhaltige, dezentrale, transparente, effiziente, flexible, smarte und digital geprägte Energiewelt“ (Quelle: Horix Powermanagement).

Dabei steht der Begriff Energie 4.0 analog zur Industrie 4.0 für die vierte Dimension eines Wandels, dem bereits drei andere vorangegangen sind

Mit Smart Metern, so genannten intelligenten Stromzählern, lässt sich der Stromverbrauch deutlich effizienter gestalten. Damit ergeben sich erhebliche Einsparpotenziale.

Die Umsetzung des Rollouts im Smart Metering rückt mit dem Digitalisierungsgesetz immer näher. Nutzen Sie die jetzige Zeit zur Vorbereitung.

Erfahren Sie mehr zu Smart Meter bei den Experten der BTC AG

Die Stadt der Zukunft soll Aspekte wie Nachhaltigkeit, Mobilität, Sicherheit und Wirtschaftswachstum berücksichtigen. Dank digitaler Lösungen lassen sich diese Anforderungen erfüllen. Eingebettet in ein hochmodernes, effektives Netz an IT-Anwendungen bilden diese Smart Citys lebenswerte, attraktive Gemeinden für Jedermann.

Mehr lesen im Whitepaper „Smart City – Perspektiven für Versorger und Kommunen“ (GISA)

Smart Metering – wie ist der Stand in der Praxis?

Das BSI Bundesamt für Informationssicherheit hat Ende 2020 eine Marktanalyse zu Smart Metering Systems veröffentlicht. Was sich daraus für den Einsatz in der Praxis ergibt, erläutern die Experten der GISA im Blog-Beitrag.

Der Wandel von Energie 1.0 zu Energie 4.0


  • Energie 1.0

    Im 19. und 20. Jahrhundert existierten hauptsächlich sog. zentrale Großkraftwerke, die den Strom verbrauchsabhängig erzeugten. Regionale Stadtwerke transportierten den Strom zum Verbraucher. Die Kraftwerke waren in der Hand weniger Energieunternehmen.

  • Energie 2.0

    Ende der 1990er-Jahre wurde der Energiemarkt liberalisiert. Eine Neuerung war der erstmalige Wettbewerb der Strom- und Gasanbieter um die Kunden: Denn diese konnten nun ihren Anbieter durch Preisvergleichsplattformen einfacher wechseln.

  • Energie 3.0

    Das Erneuerbare-Energien-Gesetz (EEG) aus dem Jahre 2000 war der „Startschuss“ von Energie 3.0. Nach der Nuklearkatastrophe von Fukushima 2011 entschied man sich für die Energiewende mit dem Automausstieg bis 2022. In diesem Zusammenhang stehen u.a. Vorgaben der Europäischen Union, fossile CO2-Treibhausgasemissionen einzugrenzen, um die Klimaerwärmung auf unter 2° C zu reduzieren.

  • Energie 4.0

    Energie 4.0 verbindet die Energiewende mit den Möglichkeiten digitaler Strukturen. IT-Plattformen vernetzen und steuern kostenoptimierend verschiedene Unternehmensbereiche. Durch die Analyse riesiger Datenmengen lassen sich Potenziale zum Ressourcen schonen und zur Erhöhung der Effizienz aufdecken.

Mobilität zukunftsfähig machen – mit intelligentem Carsharing

Wenn es um zukunftsorientiertes, ressourcenschonendes Zusammenleben geht, nimmt Mobilität eine Schlüsselrolle ein. Durch Carsharing lässt sich der Einsatz von Fahrzeugen zum Beispiel deutlich effizienter gestalten. Doch das will gut organisiert sein.

Moderne IT-Lösungen machen das Fahrzeugmanagement viel einfacher und komfortabler – vom digitalen Fahrtenbuch über die Parkplatzvergabe bis zur Parkraumüberwachung. Lernen Sie mehr über diese Potenziale im Expertenbeitrag kennen.

Netzbetreiber aufgepasst! Der Redispatch 2.0 bringt umfangreiche Änderungen

Das Netzengpassmanagement wird ab 1. Oktober 2021 neu geregelt. Ziel ist es, Engpässe zu vermeiden und die Netzauslastung zu optimieren. Der so genannte Redispatch 2.0 bringt dabei für Netzbetreiber viele neue Regelungen und Aufgaben mit sich. Worauf es künftig ankommt und wie sich zu dem Zweck IT-Lösungen nutzen lassen, erfahren Sie im Fachbeitrag.

Hier geht’s zum Fachbeitrag der GISA