Der Mensch im Kontext von Arbeit 4.0


Heutzutage ist es Normalität, dass Menschen ortsunabhängig miteinander kommunizieren und arbeiten. So sind auch eine vollständig vernetzte Produktion und die Integration von Robotern in tägliche Arbeitsprozesse längst Alltag. Der Mensch, der im Mittelpunkt der sich wandelnden Arbeitswelt steht, befindet sich im Spannungsfeld zwischen der ständigen Erreichbarkeit im Beruf und seinem Privatleben.

Was bedeutet Arbeit 4.0?

Unter Arbeit 4.0 – international als „New Work“ bekannt – versteht man die Veränderungen sowohl in den Arbeitsbedingungen als auch in den Arbeitsformen, die im Zuge der Industrie 4.0 und der Digitalisierung entstehen. Kurz gesagt: Es entwickelt sich – u.a. durch den Wandel der Industrie – eine völlig neue Arbeitswelt.

Die Digitalisierung setzt eine Vernetzung der gesamten Wirtschaft in Gang, Menschen können ortsunabhängig arbeiten. Die Technik wirkt hierbei vor allem unterstützend. Der Chancenbereich für höher qualifizierte Tätigkeiten wächst, Routine fällt weg und Mitarbeiter können sich auf diejenigen Aufgaben fokussieren, in denen sie gut sind.

Mehr Infos zum Thema „Der Mensch im Kontext von Arbeiten 4.0“ (S. Volz, ccc software)

Auch das Personalwesen ist im Wandel: Gute Fachkräfte sind mittlerweile rar und entsprechend heiß begehrt. Wer sie gewinnen will, muss attraktive Arbeitsbedingungen bieten. Moderne IT hilft, das Personalmanagement breiter aufzustellen und z.B. auch persönliche Interessen der Mitarbeiter zu berücksichtigen – als Grundlage für eine langfristige Bindung ans Unternehmen. Lesen Sie hier einen Fachbeitrag zur neuen Lösung SAP HXM.

Digitalisierung – weit mehr als die Einführung von Software


Mit der Digitalisierung geht eine Transformation der Arbeitswelt mit all ihren Wechselwirkungen von Technologie und Organisation einher. Dies wird häufig übersehen, wenn Unternehmen Digitalisierungsprojekte voran treiben. Allenfalls bei aufkommendem Widerstand flackert kurz eine Ahnung auf, dass Digitalisierung doch mehr ist als eine Softwareeinführung. Dazu drei Beispiele:

  • Neue Arbeitsmodelle für Mitarbeiter

    Mit der Abbildung von Prozessen in einer Software, werden auch die Arbeitsweisen standardisiert. Konnten zuvor drei Mitarbeiter*innen drei individuelle Vorgehensweisen leben, gibt es künftig nur noch eine. Damit sind mentale Modelle bei den Betroffenen genauso wie die tradierten Formen von Zusammenarbeit berührt. Die dafür erforderliche Veränderungsarbeit braucht Raum.

  • Neue Rolle für Führungskräfte

    Wenn Entscheidungen Kriterien-basiert (oder KI-basiert) in einer Software fallen anstatt durch Expertise (oder Bauchgefühl) der Führungskraft: Wofür ist dann die Führungskraft noch da? Digitalisierung hat erhebliche Auswirkungen auf Führung und das Selbstverständnis so mancher Führungskraft.

  • Neuer Bedarf an Vertrauen

    Mit der Verschiebung von repetitiver händischer Arbeit in Software entfällt das Erfordernis von Kontrollen. Manche Mitarbeiter*innen und Führungskräfte haben große Probleme damit. Sie müssen ihr mentales Modell von Vertrauen durch Endkontrolle durch Vertrauen in den Prozess ersetzen. Das braucht Reflexion.

Wie in einem Räderwerk wirken in einer Organisation alle Elemente zusammen. Digitalisierung umfasst sämtliche Unternehmensbereiche und muss bestehende Elemente aufgreifen und das Zusammenspiel auf einer neuen Ebene ermöglichen.
(Bildquelle: staffadvance GmbH)

Erfahren Sie mehr bei unseren Experten von staffadvance

Digital Workplace, Agiles Arbeiten und Design Thinking


Flexibles Arbeiten von jedem Ort aus eröffnet nicht nur in Zeiten von Krisen neue Möglichkeiten – zum Beispiel zur Steigerung der Produktivität. Doch  digitale Arbeitsplatz muss  zentralen Anforderungen genügen. Der Digital Workplace muss u.a. hohe Standards in Sachen IT-Sicherheit erfüllen, individuellen Bedürfnissen entsprechen und endgeräteunabhängig sein. Es braucht eine integrierende Plattform, um alle Mitarbeiter einzubeziehen.

Arbeit 4.0 geht jedoch über den digitalen Arbeitsplatz hinaus. Wichtige Aspekte sind unter anderem auch der Übergang zum agilen Arbeiten, um schnell und effektiv Ergebnisse zu generieren. Auch Themen wie User Experience und Design Thinking spielen eine große Rolle. Mehr Informationen finden Sie online auf der Website der GISA.

Arbeiten funktioniert auch außerhalb des Büros effektiv und sicher – wenn man gewisse Regeln beachtet. Die Experten der GISA erklären im Blog: Worauf kommt es hinsichtlich der IT-Infrastruktur im Smart Office an und welche Mobile Devices sind im Homeoffice sinnvoll?